{"id":535,"date":"2015-03-16T16:46:20","date_gmt":"2015-03-16T15:46:20","guid":{"rendered":"http:\/\/ilst20.de\/?p=535"},"modified":"2016-09-19T15:04:46","modified_gmt":"2016-09-19T13:04:46","slug":"das-erste-semester-ein-rueckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ilst20.de\/?p=535","title":{"rendered":"Das erste Semester"},"content":{"rendered":"<p>Die Vorkurse und Orientierungstage wurden\u00a0absolviert, die ersten Kontakte gekn\u00fcpft und viele neue Orte kennengelernt.\u00a0Darunter auch das online \u201eqis.pos\u201c, wo zu Beginn jedes Semesters die \u00e4u\u00dferst wichtige\u00a0Modulanmeldung vorgenommen werden muss.<br \/>\nWie in jedem Semester\u00a0gestaltete sich das als \u00e4u\u00dferst schwierig, da alle sofort am Montag um 00:00 Uhr ihre Lieblingskurse w\u00e4hlen wollten und den Server g\u00e4nzlich \u00fcberlasteten.\u00a0Letztendlich war es nach unz\u00e4hligen Versuchen doch so weit, dass jeder die\u00a0f\u00fcr ihn passendsten Zeiten der Kurse w\u00e4hlen konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Die Module des Semesters waren recht vielf\u00e4ltig:<\/h4>\n<p>In <strong>Mathematik 1<\/strong> mussten wir erst einmal lernen, mit der online \u00dcbungsumgebung und Matlab umzugehen.<br \/>\nNach einer recht langen Eingew\u00f6hnungsphase war dieses Modul mit angemessenem Arbeitsaufwand zu bew\u00e4ltigen. Die Aufgaben einer Woche wurden bearbeitet,\u00a0in Matlab programmiert und\u00a0mit der \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Musterl\u00f6sung\u00a0verglichen, um dann anschlie\u00dfend in unserer Mathebibel das n\u00e4chste Kapitel vorzubereiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Werkstofftechnik<\/strong> gestaltete sich insgesamt etwas schwieriger &#8230;<br \/>\nDie Vorlesungen\u00a0begannen immer erst am Mittwochnachmittag. Dementsprechend fiel es vielen schwer, den\u00a0sich \u00fcber Stunden hinziehenden Vortr\u00e4gen des Dozenten \u00fcber Werkstoffpr\u00fcfverfahren oder das temperaturabh\u00e4ngige Verhalten dieser, gespannt zu lauschen und die vielen, vielen \u00a0Folien zu betrachten. Es waren \u00fcbrigens sehr viele Folien!<br \/>\nViele\u00a0Themenbereiche waren dennoch durchaus interessant. Diese wurden dann aber meistens zu Hause, mithilfe der gef\u00fchlten 6472 Folien nachbereitet.<br \/>\nDie Klausur war am Ende sehr fair und nach einiger Lernzeit \u00fcberraschend gut zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In <strong>Physik- und Str\u00f6mungslehre<\/strong> wurde uns von Anfang an vermittelt, immer flexibel zu bleiben.<br \/>\nDie Folien wurden per Beamer an die Wand projiziert, mitschreiben war nicht n\u00f6tig.<br \/>\nDies war eine der wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Fach, in welchem\u00a0auch einige thermodynamische Grundlagen\u00a0vermittelt wurden, die sp\u00e4ter unter normalen Umst\u00e4nden vermutlich\u00a0n\u00fctzlich gewesen w\u00e4ren (siehe Thermodynamik).\u00a0Des Weiteren konnte der Dozent ab und zu spannende Einblicke in die Welt der Forschung geben.\u00a0Die Klausur war letztendlich &#8220;im Niveau ziemlich flexibel&#8221;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In <strong>Mechanik 1<\/strong> wurden wir von unserem Studiengangsleiter herzlich in Empfang genommen.<br \/>\nDie Vorlesung war gut aufgebaut &#8211; mechanische Verfahrensweisen und Erkenntnisse wurden immer als Tafelbild entwickelt, das sich parallel mitschreiben lies, Gleichungen wurden zusammen mit uns aufgestellt. Auf Fragen konnte immer eingegangen werden.\u00a0Auch die Klausur war mit intensiver Vorbereitung und mithilfe der 13 begleitenden \u00dcbungen gut zu l\u00f6sen und sehr fair gestaltet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Englisch<\/strong> war in zwei Kurse aufgeteilt.<br \/>\nDer eine\u00a0Kurs wurde von einem begnadeten Nativespeaker geleitet, der die gegebene Zeit effektiv f\u00fcr viele spannende Gespr\u00e4che \u00fcber s\u00e4mtliche Luftfahrtthemen und angewandte Freizeitwissenschaften nutzte. Der andere Kurs wurde von einer amerikanisch-verheirateten-daher-fast-Nativespeakerin geleitet, die sich gerne s\u00e4mtliche Themen der Luftfahrt von den Studenten erkl\u00e4ren lies.<br \/>\nWir\u00a0mussten am Ende alle Referate vorbereiten und halten, w\u00e4hrend in der Klausur unser H\u00f6r- und Textverst\u00e4ndnis getestet wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcber den Verlauf des Semesters lernten wir noch viele weitere Ecken und M\u00f6glichkeiten der Hochschule mit ihren Standorten kennen:<br \/>\nDie Bibliothek zum Lernen, die besten Mensazeiten, die Unin\u00e4chte, die Erkenntnis, dass Tagessupen Vortagsso\u00dfen sind, dass es in Bremen einen gro\u00dfen Absatz roter Hosen geben muss, aber auch einige flugschulinterne Gelegenheiten, die Vorkurse besser kennenzulernen.<\/p>\n<p>Nach nur einem Semester sind wir gef\u00fchlt in Bremen angekommen. Wir wurden sehr nett von den Vorkursen aufgenommen &#8211; und auch \u00fcberrascht &#8211; und hatten eine tolle Zeit.<br \/>\nIm zweiten Semester erwarten uns drei neue Module, Mathe und Mechanik gehen in Runde II.<br \/>\nJetzt erst mal Ferien!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vorkurse und Orientierungstage wurden\u00a0absolviert, die ersten Kontakte gekn\u00fcpft und viele neue Orte kennengelernt.\u00a0Darunter auch das online \u201eqis.pos\u201c, wo zu Beginn jedes Semesters die \u00e4u\u00dferst wichtige\u00a0Modulanmeldung vorgenommen werden muss. 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